Die Quellensteuer wird direkt vom Lohn abgezogen und betrifft vor allem ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung C. Hier findest du die wichtigsten Eckdaten zum Kanton St. Gallen sowie Richtwerte für 2026.
Quellensteuer im Kanton St. Gallen
Tarifcode mit Kirchensteuer-Indikator Y (mit) / N (ohne).
Richtwerte Quellensteuer St. Gallen 2026
Effektiver Quellensteuersatz für Tarifcode A0N (alleinstehend, keine Kinder, ohne Kirchensteuer):
Richtwerte für Tarif A0N, gerundet. Der effektive Abzug hängt von Tarifcode, Kirchenzugehörigkeit und weiteren Faktoren ab. Massgebend ist immer die offizielle Tariftabelle des Kantons.
Quellensteuer-Tarifcodes
Weitere Codes: G (Ersatzeinkünfte), E (vereinfachtes Verfahren) sowie L/M/N/P/Q für Grenzgänger aus Deutschland. Ein angehängtes Y/N zeigt mit (Y) oder ohne (N) Kirchensteuer.
Häufige Fragen zur Quellensteuer im Kanton St. Gallen
Wer muss im Kanton St. Gallen Quellensteuer bezahlen?
Quellensteuerpflichtig sind in der Regel ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung C sowie Personen mit Wohnsitz im Ausland. Schweizer Bürger und Personen mit C-Bewilligung werden ordentlich veranlagt.
Wie hoch ist die Quellensteuer im Kanton St. Gallen?
Der Satz hängt vom Bruttolohn, vom Tarifcode (Familiensituation) und von der Kirchenzugehörigkeit ab. Richtwerte findest du in der Tabelle oben; verbindlich ist die offizielle Tariftabelle.
Was bedeutet ein Tarifcode wie A0N?
Der Buchstabe steht für die Familiensituation (A = alleinstehend), die Ziffer für die Anzahl Kinder und das angehängte Y/N für mit (Y) oder ohne (N) Kirchensteuer.
Rechnet der Kanton St. Gallen monatlich oder jährlich ab?
Der Kanton St. Gallen verwendet das Monatsmodell. Beim Monatsmodell zählt der Monatslohn, beim Jahresmodell das hochgerechnete Jahreseinkommen.